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Bernd Junker zurück zum TuS Schutterwald
Handball-Trainer übernimmt die A-Jugend und weitere Aufgaben in der JugendabteilungNach drei Jahren beim TuS Ottenheim hatte Bernd Junker das Ende
seines Engagements zum Saisonende angekündigt (wir
berichteten). Jetzt steht die Rückkehr zum TuS Schutterwald
fest: Der Handball-Trainer übernimmt in der Jugendabteilung
seines Heimatvereins neue Aufgaben. Von Michaela Quarti
Schutterwald. Aus den Augen, aus dem Sinn - bei Bernd Junker
war das nie der Fall. Auch nachdem der Schutterwälder als Coach
zum TuS Ottenheim gewechselt war, blieb die Verbindung zum
Heimatverein bestehen. Und immer wurde dem 52-Jährigen
signalisiert: »Wenn in Ottenheim Schluss ist, sag' Bescheid.«
Jetzt war es soweit. Junker wird in die Jugendabteilung des TuS
wechseln, in der er in der Vergangenheit bereits nahezu alle
Altersstufen erfolgreich trainiert hat. Sein Aufgabengebiet
wird nun aber komplexer sein, so Vereinschef Frank Heuberger:
»Er wird für den jugendlichen Seniorenbereich verantwortlich
sein.« Junker wird hauptsächlich die A-Jugend trainieren, soll
daneben Bindeglied zur B-Jugend sowie zweiter und dritter
Mannschaft (die deutlich verjüngt wird) sein und
organisatorisch tätig werden. »Es ist eine Aufgabe, die mich
reizt«, freut sich Bernd Junker auf die »große
Herausforderung«. Die Verzahnung von A- und B-Jugend, zweiter
und dritter Mannschaft - in Teilen auch im Training - stand in
der »Stellenausschreibung« des Vereins. »Wir wollen dadurch
schon im Training höhere Anforderungen und damit auch höhere
Qualität erreichen«, betont Junker. »Bernd war für diese
Aufgabe der Wunschkandidat von uns allen«, spricht der 2.
TuS-Vorsitzende Andreas Junker für seine Vorstandskollegen. Es
ist auch ein klares Signal, dass der TuS Schutterwald den
Schwerpunkt nicht alleine auf seine erste Mannschaft legt,
sondern die Jugendarbeit auf einem hohen Niveau halten will.
Mit der B-Jugend will man im Frühjahr erneut die Oberliga
Baden-Württemberg anstreben, mit der A-Jugend um die
Qualifikation für die neu geschaffene Bundesliga spielen.
»Letzteres wird ganz schwer, weil Stützpunkt-Mannschaften quasi
gesetzt sind, doch es muss unser Ziel sein«, erklärt Junker,
der für die A-Jugend noch nach einem jungen Co-Trainer Ausschau
hält. Damit investiert der TuS Schutterwald viel Geld und
Manpower, doch Junker stellt schon mal klar, dass das keine
Einbahnstraße sein darf, dass man auch Engagement außerhalb des
Spielfeldes erwartet: »Die Jugendlichen bekommen beim TuS eine
Basis, auf hohem Niveau zu trainieren, da muss auch von Eltern
und Jugendlichen etwas zurückkommen.«
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